Bürgerbrief: Fam. S. aus Schildow

Reaktivierung der Heidekrautbahn klingt doch prima – Schienen schon da und eine umweltfreundliche Entlastung unserer Straßen?

Schildow, 05. Februar 2019

Unsere Gedanken als direkt betroffene Anlieger und Mitglieder der Initiative DIALOG Heidekrautbahn .

Im Gespräch mit Nachbarn und Bewohnern unseres Ortes zum Thema Stammstrecke zeigt sich immer wieder ein großer Irrtum. Viele gehen davon aus, dass es sich bei der Reaktivierung um die Verbindung nach Gesundbrunnen handelt.

Oberflächlich betrachtet scheint es nach Aussagen der Kommunen und der NEB eine preiswerte Lösung, unsere Straßen zu entlasten und uns optimal an die Grossstadt anzubinden. Leider nur auf den ersten Blick.

Zur Wahrheit gehört, dass wir aktuell nur über ein Erreichen des Zielpunktes Wilhelmsruh Nähe S1 sprechen. Die Durchbindung nach Gesundbrunnen steht mehr als in den Sternen, da die verantwortliche Deutsche Bahn AG bisher kein Interesse aufgrund mangelnder Rentabilität hierzu zeigt und ein Schienenabschnitt noch nicht existiert.

Für Schönwalde – Wilhelmsruh werden seitens der Verantwortlichen Zahlen zu den Baukosten herangezogen, welche seit Erhebung weit überholt sind und  die mehr als  optimistisch gestalteten Fahrgastzahlen von 6000 ! Personen täglich sind Grundlage für diese Rentabilitätsberechnung. Das daraus schnell ein Millionengrab werden kann, kennen wir ja bereits von anderen großen öffentlichen Bauprojekten. Es stehen Kosten von 20-25 Millionen im Raum, die mit Sicherheit um ein Vielfaches steigen werden

Wer soll das alles bezahlen?

  • Die Kommunen müssen sich an verschiedenen Kosten z.B. Parkplätzen, Fahrrad- Abstellplätzen, Zuwegungen, Bahnhofsplätzen beteiligen
  • Nachfinanzierung der erhöhten Baukosten durch Land?

Wer hat für die Reaktivierung gestimmt?

  • erst nach Verlängerung der Petition erreichte man die angestrebten Stimmen, die Hälfte der Teilnehmer stammt nicht aus dem Einzugsgebiet der Strecke (aus gesamten Bundesgebiet!)
  • nach Bereinigung der Zahlen gerade einmal 3% Befürworter

Wer profitiert von der Heidekrautbahn?

  • wenige Berufstätige mit Zielort z.B. Märkisches Viertel, Wilhelmsruh
  • Ausflügler
  • Eisenbahnfreunde

Welche Einschränkungen gäbe es für uns Schildower Bürger?

  • vier Bahnübergänge im Ortskern mit 2 minütiger Schrankenschließzeit jede halbe Stunde
  • direkte Gefahren an Kita und Schule
  • Rückstau im Berufsverkehr
  • Parkchaos, da keine Fläche für P+R vorgesehen
  • Lärmbelästigung, Zuparken und Erschütterungen der Häuser der direkten Anlieger

Schildow ist in den letzten Jahren zu einem attraktiven Wohnort gewachsen und viele Familien haben sich hier in den neuen Baugebieten auch unmittelbar an der Bahntrasse den Traum vom eigenen Häuschen erfüllt.

Wir persönlich haben von Stadt-und Verkehrsplanung keine Ahnung, aber wer ist dafür verantwortlich, dass nun der Zug direkt durch dicht bebaute Wohngebiete fährt – dicht vorbei an Schule und Kita?

Nach Willen unseres Bürgermeisters Filippo Smaldino-Stattaus und der NEB zischt nun bald der Regionalzug mitten durch das Herz unseres Ortes.

Wir als Bürger haben nicht das Gefühl mit einbezogen zu werden. Mit den Folgeproblemen könnten wir Bürger zukünftig allein zu kämpfen haben. Wir wünschen uns, bevor die Gelder versenkt werden, die aufkommenden   Fragen und Probleme ernsthaft zu lösen oder mit den Millionen sinnvollere

Alternativen z.B. eine Ortsumgehungsstrasse oder höhere S- Bahntaktung zu finanzieren. Ich bin mir sicher, dass es viele Ideen zu förderungswürdigen und rentablen Projekten von unseren Bürgern gibt.

Wir möchten in den Dialog mit den Verantwortlichen und mitgestalten.


Fam. S. aus Schildow


„Die Bürgerinitiative weist darauf hin, daß der Inhalt der Leserbriefe die Ansicht der Einsender wiedergibt, die mit der Meinung der Bürgerinitiative nicht unbedingt übereinstimmt.“

29 Antworten auf „Bürgerbrief: Fam. S. aus Schildow“

  1. „nach Bereinigung der Zahlen gerade einmal 3% Befürworter“

    Können sie diese Zahl erläutern?

    3% erscheint ja erst einmal als so gut wie nichts. Aber auf welche Grundgesamtheit bezieht sich diese Zahl?
    Gesamtbevölkerung?

    Um fundiert gegen die Heidekrautbahn argumentieren zu können, wäre hier eine korrekte und nachvollziehbare Einordnung wichtig.

    Danke.

  2. Ich ging bei Ankündigung der Initiative bei der Auftaktveranstaltung von einer grundneutralen Plattform für den Austausch zwischen Bevölkerung und Politik aus.

    Was ich aber hier überall als Grundton durchzieht, ist eine durchgehend negative Stimmungsmache gegen das Projekt.
    Schade, denn ich hatte mir einen konstruktiveren Dialog gewünscht.
    Stattdessen wird hier mit einer Kurzsichtigkeit argumentiert, die in unserer Zeit scheinbar leider heute typisch ist.

    Bei der Heidekrautbahn handelt es sich um eine Bahnstrecke die seit 114 Jahren existiert und durch den Mauerbau 1961 seine ursprüngliche Bedeutung und Funktion eingebüßt hat.
    Personenverkehr gibt es seit 1983 nicht mehr.
    Wenn man die 36 Jahre ohne Personenverkehr in Relation zur Existenz setzt, ist dies nur ein Bruchteil.

    Zudem wird die Bahnstrecke regelmäßig für Überführungsfahrten genutzt.

    Hier zu agumentieren, dass die Strecke dann neuerdings dicht an Schulen und Kitas „vorbeizischt“ ist eine Ausblendung der Realität. Das Schulgebäude existiert z.B. seit 1936.

    Wer sich zudem alte Luftbilder ansieht, wird erkennen, dass erst der Bau der Heidekrautbahn zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und zu einer Verdichtung entlang der Trasse geführt hat. Schildow war davor ein Straßendorf und lag nicht direkt an der Trasse.

    Die Vision des Wiederaufbaus, auch wenn die wirklich rentable Durchbindung nach Gesundbrunnen, noch in absehbarer Zukunft liegt, ist richtig und wichtig. Nicht umsonst wurde zu DDR Zeiten immer erst die Verkehrsanbindung geplant und gebaut, bevor die neuerschlossenen Gebiete besiedelt wurden.

    Die Argumente hier basieren auf Ängsten, die von einer veralteten Verkehrspolitik getrieben werden. Die autogerechte Stadt ist längst Vergangenheit und die heutige Infrastruktur stößt an seine Grenzen.
    Jeder, der das nicht glaubt, kann sich werktags gerne in Pankow an die Grabbeallee stellen und sehen wie schlimm es geworden ist.

    Ich wünsche mir daher, dass die jetzige Zeit dafür genutzt wird, möglichst viele Menschen mitzunehmen und Maßnahmen zu erreichen, die über die gesetzlichen Regelungen für eine Ertüchtigung einer Bestandsstrecke hinausgehen (siehe Lärmschutzmaßnahmen an der Stettiner Bahn von Gesundbrunnen bis Buch).

    Ein engstirniges „es muss alles so bleiben wie es ist“ Gehabe ist hier vollkommen fehl am Platz!

    1. Sehr geehrter Sebastian,
      es ist schade, aber offensichtlich haben Sie die Intensionen der BI nicht richtig wahrgenommen.
      Die BI ist kein Zusammenschluss von engstirnigen Bürgerinnen und Bürgern mit Ängsten aus einer veralteten Verkehrspolitik. Diese Behauptung ist schlicht unzutreffend und falsch.
      Die BI ist ein Zusammenschluss von Bürgerinnen und Bürgern, die die durchweg einseitige Argumentation der NEB und der Politik nicht einfach nur zur Kenntnis nehmen, sondern kritisch hinterfragen. Leider ist dies heutzutage nicht oft der Fall. Meist wird nur gemeckert und genörgelt, aber tatsächlich kritisch nachgefragt oder hinterfragt wird nicht. Genau dies macht aber die BI und nimmt hier ein Bürgerrecht sehr ernst. Man wird pauschal immer als Gegner hingestellt, dabei liegt es i.d.R. an der ungenügenden Informationspolitik.
      In der BI sind auch Bürgerinnen und Bürger engagiert die berufliches und fachliches Wissen in der Verkehrsplanung aufweisen können. Die Mitglieder der BI sind sich sehr wohl bewusst, dass Optimierungen in der Verkehrspolitik notwendig sind. Wir sind aber der Meinung, dass die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn hierfür nur einen sehr geringen und nicht wesentlichen Einfluss haben wird. Dies lässt sich schon allein anhand der vom VBB prognostizierten täglichen Fahrten (250 Fahrten pro Tag und Richtung), der nicht attraktiven Taktung und den in der Mehrzahl schlechteren Fahrzeiten ableiten. Wir setzen uns dafür ein, dass der vorhandene ÖPNV weiter optimiert und ausgebaut wird, da deren Verbesserung für sehr viel mehr Bürgerinnen und Bürger von Vorteil wäre. ÖPNV und SPNV sind nicht per se sinnvoll und zielführend und bei diesem Projekt ist der positive Effekt schon fragwürdig.
      Wir mussten in unserer bisherigen sehr ausgiebigen Recherche immer wieder feststellen, dass die Argumentation der NEB und der Politik sehr einseitig nur die vermeintlichen Vorteile aufzeigen. Wir mussten auch feststellen, dass bei vielen Bürgerinnen und Bürgern und auch bei weiten Teilen der Politik bisher nur wenig Informationen zu diesem Projekt bekannt sind.
      Bei näherer Betrachtung der bisherigen Argumentationen zum Projekt HKB ist festzustellen, dass diese weitgehend dürftig oder sogar irreführend oder z.T. auch nicht richtig sind. Die auf der Hand liegenden Risiken und Nachteile werden nicht aufgezeigt.
      Die BI möchte in einem offenem Dialog mit NEB und Politik auch auf die Risiken hinweisen und sofern eine Realisierung dieses Projektes tatsächlich umgesetzt wird, darauf einwirken, dass die negativen Auswirkungen und die Risiken möglichst minimiert oder besser noch weitgehend ausgeschlossen werden. Dies mit einer negativen Stimmungsmache gleich zu setzen ist zu pauschal und nicht zutreffend.
      Ihre Argumentation ist leider nicht ehrlich.
      Sie schreiben selbst, dass auf der Stammstrecke seit 1983 kein regelmäßgier Personenverkehr mehr erfolgt und dass die Stammstrecke bei der Inbetriebnahme eben nicht direkt durch Schildow gefahren ist. Hierzu ist doch ehrlicher Weise anzufügen, dass sich vor allem in den letzten Jahrzehnten die Infrastruktur und das gesamte Ortsbild in Schildow und Mühlenbeck sehr erheblich verändert haben. Dies im Übrigen ohne die HKB.
      Im Ergebnis ist doch festzustellen, dass die nunmehr vorhandene Infrastruktur gar nicht mehr zu einer Reaktivierung der HKB, wie sie urspringlich einmal vorhanden war, passt. Schon deshalb nicht, da die HKB eben nicht mehr am Rande, sondern direkt durch die Orte Schildow und Mühlenbeck fährt. Eine Reaktivierung der HKB aus Nostalgie-Gründen zu befürworten oder nur weil diese mal vorhanden war, kann doch bei den erheblichen und derzeit noch nicht plausibilisierten Kosten nicht als Argument herangezogen werden.
      Es ist richtig, dass die Stammstrecke auch für „Überführungsfahrten“ genutzt wird. Dagegen hat auch keiner etwas. Es ist aber schon ein wesentlicher Unterschied, ob es sich um einzelne Rangierfahrten oder um regelmäßigen Linienverkehr handelt.
      Es mag sein, dass zu DDR Zeiten die Verkehrsanbindungen vor einer Besiedelung geplant wurden. Dem war doch auch beim Mühlenbecker Land in der Zeit der erheblichen und deutlichen Veränderung so. Das Mühlenbecker Land hat sich vor allem seit den 1990er Jahren wesentlich verändert. Da gab es eine S-Bahn, die hierauf sicherlich auch einen wesentlichen Einfluss hatte. Die Leute sind sicherlich nicht in das Mühlenbecker Land gezogen, weil sie gehofft haben, dass irgendwann einmal die HKB fährt.

      Kommen Sie doch zu unserer nächsten Veranstaltung und diskutieren Sie mit uns, tragen Sie Ihre Argumente vor oder widerlegen Sie die Argumente der BI wenn Sie der Meinung sind, dass diese falsch sind.
      Dies gehört doch auch zu einem offenen Dialog.

    2. Es handelt sich beim Projekt der Reaktivierung der Stammstrecke um ein statisches Vorhaben. Es ist in der Zukunft nicht skalierbar und somit nicht an die Gegebenheiten in vielleicht 10 oder 15 Jahren anpassbar, wenn DER TOTALE VERKEHRSINFARKT eintreten sollte. Dessen muss man sich bewusst sein. Daher hinken, „das ist schonmal ein Anfang“ Sprüche.

      Die die Fahrgastzahlen ganz eindeutig belegbar. 300 Pro Stunde im Stundentakt und 600 im Halb-Stundentakt. Das ist keine Revolution!

      Die Bimmel ist, sofern Sie realisierbar ist ist mit einem 30-Min-Takt seitens der NEB gehofft. Dies ist aber ohne erhebliche Maßnahme aktuell nicht umsetzbar. Der 30-Min-Takt ist dann an der Grenze der Belastbarkeit der Stecke und Einmündung in Berlin. Denn man muss hier auch mal beachten, dass Sie Zeitfenster der Trassen in Berlin sehr eng sind. Da ist fraglich welche Priorität ein reaktiviertes Ferkeltaxi mit 1.000 Fahrgästen gegenüber einen bspw. RE Zug aus der Prignitz mit 10.000 Fahrgästen pro Tag bei der Deutschen Bahn bekommt.

      Die irreführende Werbung der NEB könnte suggerieren, dass Gesundbrunnen in 10 Minuten erreich und die nördlichen Gemeinde endlich angebunden sind.

      Tatsächlich aber wird es wahrscheinlich erstmal bei einem Stundentakt bleiben. Und das nicht bis Gesundbrunnen, sondern bis Wilhelmsruh.

      1. Sollte das Projekt „-Heidekrautbahn“ irgendeinmal Wirklichkeit werden (ich rechne eher mit einer Bauzeit wie beim Berliner Flughafen), dann steht uns ein ungeahntes, nicht geplantes und nicht berücksichtigtes Verkehrschaos allein im Raum Schildow bevor. 4 Strassenuebergaenge
        Muessen gesichert werden. Straßen, auf denen morgens und nachmittags Autos schon jetzt im Stau stehen, dazu Linienbuse. Und nun will man in dieses Verkehrschaos noch Schranken einbringen? So viel Irrsinn kann es gar nicht geben. Was sagen denn eigentlich unsere Nachbarn in Gllienicke und Umgebung zu diesem Schildbuergeprojekt?

  3. Hallo Sebastian, Ihre Einschätzung, unsere Bedenken als ,, engstirniges Gehabe“ zu definieren finde ich doch ziemlich unpassend.
    Schauen sie doch einmal in die Korridoruntersuchung des VBB.
    Dieses Gutachten lässt die Reaktivierung der HKB ziemlich schlecht aussehen und somit unwirtschaftlich. Warum hier auf Biegen und Brechen investiert werden soll muss ja wohl hinterfragt werden.

  4. Als ich vor wenigen Monaten zum ersten Mal davon hörte, dass die Heidekrautbahn mit einer Direktanbindung an den Bahnhof Gesundbrunnen reaktiviert werden soll, war die erste Reaktion spontan positiv, toll, in einer Viertelstunde direkt zum Gesundbrunnen, das wär´s doch. Von der ersten Euphorie ist nach einiger Beschäftigung mit dem Thema heute leider nichts mehr übrig geblieben. Die Details sind von der BI sehr akribisch und nach meinem Eindruck absolut sachlich und ideologiefrei erarbeitet und dargestellt worden. Danach darf in Abwägung aller Argumente das Projekt als weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll angesehen werden. Für diese Bahn gibt es – wenn sie denn kommen sollte – keinen realistischen Bedarf. Welcher Pendler fährt denn bitte schön nach Wilhelmsruh? Mehr noch – im Fall der Realisierung besteht die Gefahr der Ausdünnung oder gar des Wegfalls anderer wichtiger Verkehrsverbindungen, wie z.B. der Buslinien nach Berlin. Warum bemüht sich die NEB also um das Projekt? Wenn es so richtig sein sollte, dass die naturgemäß auf Gewinn ausgerichtete Betriebsgesellschaft ihre Einnahmen auch generieren kann, wenn kaum jemand die Bahn nutzt, liegt die Antwort auf der Hand. Dann sind es wieder Steuermittel, die sinnlos verbrannt werden und zwar nicht nur für den Streckenausbau (Bahnübergangssicherungsanlagen, Schallschutz, Haltepunkte, Parkflächem etc.), sondern auch für den laufenden Betrieb. Dass eine erhebliche Menge dieser Kosten nicht der NEB, sondern den Gemeinden zu Last fallen würde, ist bislang für den Bürger kaum erkennbar. Im Gegenzug zu dem nicht erkennbaren Nutzen würden auf die Bürger hier in Schildow eine Fülle von Beschwerlichkeiten zukommen, die – so ist zu befürchten – vielen Bewohnern derzeit weder klar noch bewusst sind. Ursächlich für diesen Umstand ist die bisherige ziemlich einseitige Informationspolitik der Gemeindeverwaltung, die das Projekt in höchsten Tönen lobt. Um so wichtiger, dass sich hier eine Initiative mit bestem bürgerschaftlichem Engagement gebildet hat, die dem betroffenen Bürger dabei behilflich ist, sich selbst ein differenziertes Bild der komplexen Thematik zu verschaffen. Hierfür meinen ganz persönlichen und herzlichen Dank und die Bitte nach „Weiter so!“

  5. Dialog finde ich gut !
    In der Regel liegt die Lösung im Kompromiss, denn leider kann man nie Alle zufriedenstellen. Aber das Ringen, die Interessen aller Seiten bestmöglich in Einklang zu bringen ist ein ehrenwerter Ansatz, und den unterstelle ich der Bürgerinitiative. Also finde ich auch das gut.

    Ich fahre von Schildow mittlerweile wenn möglich mit dem Rad in die Stadt in den Job, denn der Autoverkehr kostet nur Nerven. Dies schließt leider den 107er Bus ein, ich vermute das wird noch schlimmer, insbesondere wenn weitere Gebiete (wie z.B. Elisabetaue) erschlossen werden.

    Daher bin ich Utopist und freue mich wirklich sehr auf eine Bahnverbindung Richtung City, natürlich verbunden mit der Hoffnung dass die Sorgen und Ängste der Anlieger im Veränderungsprozess wirklich ernst genommen werden.

  6. Hallo Mo,

    genau das ist unser Ansinnen. Wir sagen, wenn die Heidekrautbahn dass Mittel und die Lösung für einen effizienten und ökologischen ÖPNV/SPNV ist, dann muss es sinnvoll und skalierbare gestaltet sein. die Bedürfnisse der Bürger müssen ein Gewicht in der Balance des Projektes finden.

    Zum Aktuellen Planungsstand ist uns jedoch der Mehrwert real nicht erkenntlich. Nicht weil wir nur ein Auge haben, sondern weil die Keyfacts leider nicht stimmig sind.

    Wir hoffen, dass wir dies aufklären können und/oder dass wir eine sinnvollere Planung erreichen können. Mit oder Ohne Heidekrautbahn – wir brauchen eine Lösung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dennis Hentschel

    1. Tolle Idee, Skalierbarkeit find ich gut!
      Also bin ich für eine Taktung der Fahrten von 15 Minuten und Zweigleisigkeit.
      Ich brauche täglich mit dem Auto 1 bis 2 Stunden zur Arbeit und zurück. Ich freu mich sehr auf eine entspanntere Fahrtzeit.
      Und selbst wenn im Berufsverkehr nur täglich 600 Leute befördert werden können, sind dies 600 Autos weniger, die in die Stadt fahren. Unter Berücksichtigung aller Interessen, freu ich mich sehr auf die Heidekrautbahn!

  7. Liebe Katharina,
    ein 15min Takt ist weder vorgesehen noch auf der eingleisigen Strecke möglich. Selbst ein 30min Takt wird schon kompliziert genug.
    Eine Ausbau auf eine zweigleisige Strecke ist nicht möglich, dafür fehlen der NEB die Flächen.
    Wenn Du so lange mit dem Auto brauchst, könntest Du doch schon jetzt die S-Bahn nehmen, sie ist schneller als die HKB im ausgebauten Zustand.
    Es sind sicher keine 600 Autos weniger die in die Stadt fahren, es werden viele aus den umliegenden Gemeinden mit Auto in die GML kommen, auch werden eventuell S-Bahn Nutzer auf die HKB umsteigen, weil es besser Parkmöglichkeiten gibt als z.B. in Hermsdorf.
    Gerne kannst Du Dich aktiv am Dialog beteiligen.

    1. Hallo Sven,
      danke für Deine Antwort.
      Leider bringt mir die Mühlenbecker S Bahn garnüscht…und die fährt ja auch aus meiner Sicht unverlässlich und zu lange und ist auch von mir aus zu weit weg. An manchen Stellen in Schildow wohnt man genau zwischen S Hermsdorf und S Mühlenbeck. Die Haltestelle in Schildow wäre aus diesem Grund schon für viele hilfreich, denke ich. Ich glaube, wenn die Heidekrautbahn sich bewährt, ist ein Ausbau bzw. die Erweiterung bestimmt möglich. Aber muss sie dazu nicht erstmal fahren?
      An die Parkmöglichkeiten muss natürlich gedacht werden, da hast du Recht. Die Schildower selbst kommen bestimmt mit Rad oder zu Fuß, aber an alle anderen muss man auch denken!

      1. Hallo Katharina,

        wenn die Heidekrautbahn die Probleme lösen kann, dann wäre das zu begrüßen. Aber, bevor man etwas plant und baut sollte man die Wirtschaftlichkeit, Skalierbarkeit und den realen Nutzen prüfen und auf die Probe stellen. Nichts ist schlimmer, als wenn für viel Aufwand und Geld das Projekt realisiert wird und sich am Ende rausstellt, dass der effektive Realnutzen nicht der ist, der sich erhofft war.

        Diese Projekte haben leider schon zu viel. 🙁

        Schauen wir mal wohin das Projekt gesteuert werden kann.

      2. Guten Morgen Katharina,
        wo genau musst Du denn hin, wenn Dir die S8 nichts bringt?
        Die S-Bahn ist statistisch deutlich zuverlässiger als die Regionalbahn. Und an der S8 wartet man „nur“ 20 min auf die nächste Bahn und nicht 60 min wie bei der HKB.
        Die HKB wird länger fahren als die S-Bahn, selbst wenn sie bis Gesundbrunnen durch gebaut ist. Das Umsteigen z.B. auf die S1 wird länger dauern uns komplizierter sein als derzeit mit der S8 in Bornholmer Str..
        Du hast jetzt schon die Möglichkeit von Schildow mit dem Bus nach Hermsdorf, Frohnau oder Mühlenbeck zu kommen, oder Du nutzt das Auto und stellst es am S-Bahnhof ab. Also wer jetzt ökologisch oder auch schnell mit der Bahn nach Berlin rein möchte, kann es auch jetzt schon. Die HKB wird auf jeden Fall nicht schneller oder ökologischer.
        Für mich als Schildow er würde sich nichts ändern, ich nutze weiter mein Auto nach Hermsdorf, da mir als Pendeler der 10 Minutentakt wichtiger ist als der Bahnhof mit 60 Minutentakt und längerer Fahrzeit vor der Haustür.
        Woher sollen die ganzen Fahrgäste für sie HKB kommen? Die Studien vom VBB sprechen von 500 zusätzlichen Fahrgästen bis 2030. Selbst wenn man die Zahlen verdoppelt, rechnet sich noch nicht einmal der Stundentakt. Die Fahrgäste nördlich von GML werden weiterhin über Karow fahren, da diese Verbindung schneller ist als über Schildow.
        An Parkmöglichkeiten wurde bis jetzt noch nicht gedacht, am Bahnhof Mühlenbeck hat die Gemeinde 30 Jahre gebraucht um über die Planung eines Parkplatzes „nachzudenken“. Den Vorschlag eines Gemeindevertreters das Landschaftsschutzgebiet am Kastanienhof in einen Parkplatz umzuwandeln, halte ich für nicht wirklich sinnvoll. Die Flächen in Schildow sind bebeaut oder sollen demnächst mit Altenheim und REWE bebaut werden. Die Anwohner der umliegenden Wohngebiete werden sich bedanken, wenn ihre Straßen zugeparkt werden.
        Ich glaube nicht daß die Schildower auf das Rad umsteigen werden, auch wenn Du und der Bürgermeister es Euch so wünscht. Erstens könnten sie es jetzt schon machen und wären in 5-7 min in Mühlenbeck am Bahnhof und zweitens haben viele ihre Kinder zur Kita zu bringen, Nachmittags dann zum Sport oder zu anderen Veranstaltungen. Das macht sich mit dem Fahrrad nicht optimal, kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen.
        Sprich einfach einmal mit ein paar Pendlern in Deinem Umfeld und schaut Euch die Fahrzeiten an, ich habe noch keinen getroffen der von der S1/S2/S8 auf die HKB wechseln möchte.
        Sicher wird es ein paar Gelegenheitsfahrer geben, denen die Fahrzeit egal ist und aus historischen Gründen die HKB nehmen werden, aber damit kann man keinen wirtschaftlichen SPNV betreiben.
        Du bist gerne eingeladen Dich an unserem nächsten Bürgerdialog zu beteiligen.

  8. Hallo Sven,
    genau das wäre die Lösung, vielleicht könnt Ihr genau das mit vorschlagen, dass die Heidekrautbahn perspektivisch S-Bahn-Charakter bekommt bzw. eine solche Entwicklung mitgedacht wird. Dann sind die Züge länger, die Taktung wird enger und es ist in jedem Fall elektrisch und damit leiser, das dürfte die Anlieger freuen. Braucht es nur noch „Ausweichstellen“, da die Strecke eingleisig ist, da habe ich aber schon Möglichkeiten z.B. an den ehemaligen Bahnhöfen z.B. Schildow gesehen,
    Grüße

    1. Hallo Mo,
      die HKb ist eine Regionalbahnstrecke und kein S-Bahn. Eine Umwidmung macht aquf vielerlei Hinsicht wenig Sinn. Die wichtigste dabei ist, das es nicht genug Fahrgäste jetzt und auch nicht in Zukunft für ein solches Projekt gibt, damit ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben.
      Weiterhin wird dafür eine zweiglweisige Strecke benötigt, wofür kein ausreichender Platz vorhanden ist, schau Dir einfach einmal die Trasse an den Schildower Gärten an.
      Eine solch umfangreiche Änderung zieht außerdem massiven aktiven Lärmschutz nach sich, wie 4-5 m hohe Lärmschutzwände aussehen und einen Ort teilen können, sient man ganz gut an der Strecke der S2 nach Berlin rein oder an der jetzt beginnenden Dresdener Bahn.
      An perspektivisch längere Züge denken wir auch,deshalb fordern wir ja Bahnsteigkanten mit mindesten 140m länge.
      Eine weitere Taktverdichtung über die jetzt geplanten 60 min hinaus halten wir für unrealistisch. Weder sind genug Pasagiere für ein solches Vorgehen vorhanden, noch glaube ich das entsprechnde Trassen in Gesundbrunnen (falls jemals die Verlängerung kommt) vorhanden sind. Die HKB soll da leiderKopf machen und wieder zurück fahren. Das verbraucht unnötig Kapazität in dem Durchgangsbahnhof. Schön wäre eine Verlängerung der Strecke über Hbf, Südkreuz zum Flughafen BER. Aber das werden nur Träume bleiben, solange die NEB ihr Netz mit der proprietären Sicherungstechnik des Funkleitbetriebes plant und der VBB keine sinnvolle Vergabepakete schnüren kann, an dennen sich alle Wettbewerber (ODEG, Abelli, DB,…) beteiligen werden.
      Welches deutschlandweit tätiges EVU wird sich für 13 km eine zusätzliche, teuere und veraltete Technik auf ihren Fahrzeugen montieren und in den langen und teueren Zulassungsprozess gehen?
      Ein mehr an Ausweichstellen bringt nicht zwangsläufig einen dichteren Takt. Dazu müssten dann auch schneller gefahren und weniger gehalten werden. Das erste ist auf Grund der vorhandenen Gradienten nicht möglich und das zweite angeblich auf „Wunsch“ der Länder so geplant. Aber mal ehrlich wer braucht bei der Regionalbahn einen Haltepunktabstand von 500-800m? Das ähnelt dann wohl mehr einer Straßenbahn.

      Eine Ausweichstelle in Schildow am alten Bahnhof wäre fahrplantechnisch sicher günstig, für uns as Schildower aber vemutlich der Supergau.
      Der Bahnübergang an der Bahnhofsstraße würde bei einer Zugkreuzung in Schildow sicher 4-5 Minuten geschlossen sein, da er auch noch im Durchrutschweg liegt. In den Hauptverkehrszeiten heißt das Rückstau bis zur B96. Morgens könnten die Rechtsabbieger der B96 von Norden kommend nicht mehr indie Bahnhofsstraße abbiegen, somit Rückstau auf der B96. Das zieht sich in 5 min durch ganz Schildow bis nach mühlenbeck rein. Abends dann in die andere Richtung…

      Beste Grüße aus Schildow

  9. Gestern las ich ein Banner der BI, aufgehangen an der Einfahrt zu den Schildower Gärten, mit dem Inhalt, verkürzt dargestellt: „… gegen Glyphosat und für Nachtfahrverbot der HKB …“ gemalt quasi auf einem „Bettlaken“ in gruseliger Aufmachung, weithin sichtbar.
    Als Schildower schäme ich mich für diese Kultur der öffentlichen Meinungsäußerung vor allen Leuten, die als Nichtschildower das Banner gesehen und gelesen haben. Ich bin für die Reaktivierung der HKB.
    Wenn in den letzen Jahren etwas außer Acht gelassen wurde, dann war es der Faktor Zeit. Es braucht eben alles seine Zeit. Das Mühlenbecker Land kann mit der HKB nur gewinnen.

  10. Sehr geehrter Herr Hoyer,
    zunächst vielen Dank für die Wahrnehmung der Plakatierung und die damit Ihrerseits erzeugte Aufmerksamkeit. Sollte diese Ihr subjektives Empfinden auf die Notwendigkeit einer (optischen) Attraktivität von Meinungsäußerungen verletzen, so ist dies nicht beabsichtigt und kann Ihrerseits durch einfaches Ignorieren des Plakats geheilt werden.
    Beschämend ist an dieser Stelle jedoch die vorherrschende Uninformiertheit von großen Teilen der uneingeschränkten HKB-Befürworter: der Einsatz von glyphosathaltigen Unkrautvernichtungsmitteln wurde seitens der NEB schriftlich bestätigt. Zudem wird der potentielle nächtliche Zulieferverkehr (und damit Güterverkehr) Pankow Park explizit im Rahmen der Unterlagen zur Vorplanung der NEB dargestellt.

  11. Schön Banner an den Zaun hängen und mit Schlagwörtern die in aller Munde sind Panik machen. Eine bestehende Bahntrasse wieder zu aktivieren ist völlig korrekt und die einzig kurzfristig umzusetzende Lösung um dem Verkehr in der ständig wachsenden Gemeinde Herr zu werden. Für diejenigen die ein Grundstück an der Bahnstrecke erworben haben, sorry war aber abzusehen. Am Rande einer Metropole zu leben und absolute Ruhe zu erwarten…
    Man hört die Güterzüge und den naheliegenden Berliner Ring schon immer. Bleibt in den Argumenten sachlich und gebt nicht Beispiele wie“eine Stunde auf die Bahn warten“.
    Nicht loslaufen wenn der Zug gerade los ist.
    An alle Kontra Heidekrautbahn, Ideen Alternativen??? Nichts gehört bisher.
    Freue mich auf neue Bettlaken.
    Liebe Gemeinde nehmt uns Bürger an die Hand und Ihr findet eine Lösung mit der neuen (alten) Bahn.
    Zum Glück gewinnt in einer Demokratie nicht die größte Klappe sondern die Mehrheit. Die letzte Wahl hat unserem Bürgermeister einen ganz guten Job bescheinigt.

    1. Hallo Christopher,
      es tut uns Leid wenn wir Sie in Panik versetzt haben, das war nicht unsere Absicht.
      Wenn Sie sich richtig informiert haben werden Sie feststellen das die vorhandene Trasse nicht aktiviert, sondern wesentlich geändert wird. Die Anzahl der Züge pro Tag soll verdoppelt, die Geschwindigkeit auf 80/100 km/h erhöht und die zulässigen Radsatzlasten sollen deuttlich erhöht werden. Das ist in etwa so, als wenn man aus der Anliegerstraße vor Iherem Haus eine Landesstraße macht. Von daher ist da ein wenig mehr zu beachten als bei eine 1:1 Reaktivierung.
      Wie bitte soll die HKB die Verkehrsprobleme in Schildow lösen? Hier bin auf Ansätze gespannt.
      Der Großteil des Motoriesierten Individualverkehres (MIV) kommt aus dem nördlchen OHV Bereich und noch nördlich davon. Diese PKW-Nutzer haben aktuell die Möglichkeit in die S1 oder S2 zu steigen und ihr Auto stehen zu lassen, machen sie aber nicht. jetzt kommt die HKB dazu die statt im 10/20 min Takt nur im Stundentakt fährt und nach Gesundbrunnden die doppelte Zeit benötigt. Warum sllten die PKW-Nutzer jetzt umsteigen?
      Zusätzlich werder die Schrankenschließungen gerade im Berufsverkehr zu einer deutlichen Mehrbelastung und längeren Verweilzeiten der PKW in unserer Gemeinde führen.
      Stimmt man hört die Güterzüge die am Rande unserer Gemeinde vorbei fahren auch noch in 800m Entfernung, jedem sollte bewusst sein wie sich es dann nachts anhört, wenn die Güterzüge mit 80/100 km/h durch unser Zentrum fährt.

      Toller Vorschlag mit dem rchtzeitig loslaufen, ich sehe sie sind kein Bahnnutzer. 😉
      das mit dem Warten bezog sich auf den Fall das mal ein Zug ausfällt (kommt immer wieder einmal vor) oder man verspätet mit einen vorherigen Verkehrsmittel (Bus oder Bahn) ankommt und der Anschluss nicht passt.
      Aktuell warte ich bei der S1 maximal 10 min auf den nächsten Zug.
      Ideen und Alternativen haben wir viele:
      -den Takt der S8 auf 10 min verdichten
      -einen Expressbus zur S1 nach Hermsdorf (nicht ums Glienicker Feld)
      -besserer Anschluss von Summt, Feldheim usw an die S8
      – Nutzung der Verkehrsflächen der HKB für einen Radschnellweg nach Berlin ins Zentrum
      -und vieles mehr…

      Wir nehmen gerne Spenden von Bettlaken entgegen. 😉

      Die alte Bahn gibt es seit 1961 nicht mehr. und die neue Bahn wollen wir gerne mitgestalten. Von daher unterstützen wir Ihren Auruf, dass die Gemeinde die Bürger an die Hand nimmt!

      Wenn ich richtig informiert bin, findet die Bürgermeisterwahl erst im September statt.
      Über die Arbeit des BM gibt es sicher unterschiedliche Meinungen. Berufstätige Eltern die wie wir in diesem Jahr einen Brief bekommen haben, bitte bingen sie Ihren Kinder nicht in die Kita/ in den Hort denn sie können auf Grund Erziehermangel nicht betreut werden, sehen bei der Leistung des BM und seiner Verwaltung sicher noch sehr viel Luft nach oben.

  12. Hallo Christopher,

    vielen Dank für Deine Einschätzung. Tatsächlich geht es nicht darum, eine Wahl zu gewinnen oder zu verlieren, sondern um Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung. Beides ist bisher nur teilweise möglich gewesen, auch weil durch die Verantwortlichen der Gemeinde nicht offen kommuniziert wurde. Gleiches gilt für die NEB.
    Gestatte mir bitte noch den Hinweis, dass es einen Unterschied macht, ob man den Berliner Ring immer schon hörte (eine bisher 4-spurige Autobahn) oder ob direkt an der eigenen Grundstücksgrenze ein Personen- und Güterverkehr entsteht und geäußerte Nachfragen als Krawallmacherei bezeichnet werden.

    1. Hallo Susanne,
      Entschuldige aber die Bahnstrecke gibt es schon wesentlich länger als die meisten Grundstücke, die jetzt direkt daran angrenzen!
      Ich finde es richtig und endlich an der Zeit, sie wieder voll zu aktivieren. Anders wird man dem Verkehr in unserem schönen Ort leider nicht mehr Herr. Wer da so große Probleme auf einmal sieht, hätte es sich vielleicht einfach vor dem Kauf bzw. Bau eines Hauses überlegen müssen.

      1. Hallo Jeannette,
        Du meinst sicher die Häuser, denn die Grundstücke waren schon vor der HKB da.
        Die NEB/Länder plant aber mehr als nur die Aktivierung der HKB, nähmlich eine wesentliche Änderung ihrer Anlagen. Mit der wesentlichen Änderung sind sie rechtlich näher am Neubau als an einer Aktivierung.
        Die HKB wird unsere Verkehrsproblem in Ort nicht lösen, wenn sie schlecht geplant wird, dann verstärkt sie sie nur durch lange und ungünstige Schrankenschlißzeiten.
        Wie hätten den die Käufer/Bauherren wisssen sollen, dass zukünftig Güterverkehr nachts fahren wird? Damals ist er am Tage gefahren, weil da genug Ausweichstellen und Überholungsgleise vorhanden waren die jetzt zurück gebaut werden sollen.

  13. Hallo Herr Hoffmann,
    nur wird eine schnelle Reaktivierung/Änderung der HKB nicht ohne die Bürger gehen. Das nennt man Demokratie.
    Viele Grüße

    1. Hallo Sven,

      ich finde es toll, wie du immer so schnell und vor allem kompetent auf die Kommentare der Befürworter der HKB antworten kannst. Nach meinem Empfinden bist du der Einzige im ganzen Dialog, der belastbare Fakten liefert , Sachen zu Ende denkt und den unbedarften Bürgern die Augen öffnet. So einen komplexen Überblick hat sonst glaube ich niemand. Einige sollten sich auch erst einmal so in die Tiefe der Materie begeben, bevor so große und finanzintensive Projekte begonnen werden. Ich befürchte sonst das gleiche Dilemma wie beim BER und die Initiatoren und politisch Verantwortlichen machen sich dann still und heimlich vom Acker und lassen andere die Suppe auslöffeln.
      Es mag Zufall sein, aber die Bürger sollten froh sein, dass sich jemand mit fachlichen Vorkenntnissen so wie du, mit diesem Projekt beschäftigt.

      Hoffe du bleibst weiter so aktiv

      Marion

  14. Liebe Marion,

    deshalb haben wir uns ja den Sven als eine der Fachkompetenzen rekrutiert. 😉 Danke für Deine Anerkennung und Statement.

    Beste Grüße
    Dennis Hentschel

  15. Hallo Sven,

    ich finde es toll, wie du immer so schnell und vor allem kompetent auf die Kommentare der Befürworter der HKB antworten kannst. Nach meinem Empfinden bist du der Einzige im ganzen Dialog, der belastbare Fakten liefert , Sachen zu Ende denkt und den unbedarften Bürgern die Augen öffnet. So einen komplexen Überblick hat sonst glaube ich niemand. Einige sollten sich auch erst einmal so in die Tiefe der Materie begeben, bevor so große und finanzintensive Projekte begonnen werden. Ich befürchte sonst das gleiche Dilemma wie beim BER und die Initiatoren und politisch Verantwortlichen machen sich dann still und heimlich vom Acker und lassen andere die Suppe auslöffeln.
    Es mag Zufall sein, aber die Bürger sollten froh sein, dass sich jemand mit fachlichen Vorkenntnissen so wie du, mit diesem Projekt beschäftigt.

    Hoffe du bleibst weiter so aktiv

    Marion

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